Bewerbungscoaching

Fit für die Agentur oder Verlags-Bewerbung

Du hast dein erstes (oder auch zweites, oder drittes) Manuskript fertig geschrieben und bist selbst zufrieden damit. Aber du bist dir noch unsicher, ob andere sich auch dafür interessieren? Oder ob du vielleicht doch noch Fehler gemacht hast, die du selbst nicht siehst? Oder du möchtest einfach nur Unterstützung dabei, dein Manuskript mit einer tollen Bewerbung auf den Weg zu schicken?
Dann bist du hier richtig.

Wie ich in meinem Einführungstext schon geschrieben habe: ich habe einige Zeit lang in einer Agentur Manuskripte geprüft und lektoriert und weiß daher einiges darüber, auf welche Weise Agenturen ein Manuskript prüfen, was dabei wichtig ist und welche No-Gos man auf keinen Fall begehen sollte.
Um euer Manuskript jetzt für die Bewerbung fit zu machen, schlage ich folgende Schritte vor. Am sinnvollsten ist es, dieses „Komplettprogramm“ durchzugehen, ehe ihr eure Bewerbung auf den Weg schickt. Aber wenn ihr in bestimmten Teilbereichen schon anderweitig gründlich gearbeitet habt oder euch einfach nur einen Teil davon „leisten könnt“, steht es euch frei, mich nur für einzelne Module zu beauftragen. Überhaupt handhabe ich es so, dass die Module nicht sofort als Komplettpaket gebucht werden müssen, sondern ihr entscheidet euch Schritt für Schritt, ob ihr weitermachen wollt und wir schließen dann einzelne Verträge für die jeweiligen Module ab.

Bevor ihr mir einen Auftrag gebt:

In einem allerersten Schritt brauche ich immer eine Textprobe (die ersten 100 Seiten von eurem Manuskript), ein Exposé (maximal 10 Seiten) und ein Motivationsschreiben/Biografie (1-2 Seiten) von euch.
In die ersten 100 Seiten werde ich stichprobenartig hineinlesen und anhand dessen eine erste Einschätzung vornehmen. Zuerst werde ich dabei prüfen, ob ihr wirklich schon soweit seid, euch zu bewerben. Das klingt jetzt hart, soll euch aber davor bewahren, viel Geld in etwas zu stecken, was euch noch drei Nummern zu groß ist.
Aber keine Sorge, das hier ist ja keine Agenturbewerbung. Ich setze euch also nicht vor die Tür, sondern mache euch allenfalls einen anderen Vorschlag, auf welche Weise wir an eurem Manuskript arbeiten könnten. (Siehe Autorencoaching)
Im zweiten Schritt werde ich ca. zwei Seiten (meistens die ersten beiden, es können aber auch andere sein) von eurer Leseprobe zur Probe lektorieren. Anhand dessen nehme ich eine Einschätzung vor, welches Seitenhonorar ich für euer Leseprobenlektorat und das Manuskriptgutachten nehmen würde.
So, und wofür brauche ich nun noch das Exposé und euer Motivationsschreiben?
Ganz einfach: Ich möchte euch und euer Projekt auf diese Weise ein bisschen kennenlernen.
Wenn ich mir das alles angesehen habe, mache ich euch ein konkretes Angebot, welche der folgenden Module ich euch empfehlen und was ich dafür berechnen würde. Außerdem bekommt ihr das zweiseitige Probelektorat von mir, denn ihr wollt ja auch nicht die Katze im Sack kaufen.

Zum Kennenlernen können wir auch gerne einmal telefonieren. Ein Kennenlerngespräch von max. 45 Minuten ist kostenlos.

Erst wenn euch das alles zusagt, erteilt ihr mir einen konkreten Auftrag und wir schließen einen Vertrag für eins oder mehrere der folgenden Module ab.

1. Modul: Leseprobenlektorat

Ich lektoriere vom Anfang des Manuskriptes eine Leseprobe von 30 bis 50 Seiten. (Genaue Länge nach Absprache, sollte aber so gewählt sein, dass es spannend endet). Diese bearbeiten wir (ggf. in mehreren Durchgängen), bis sie einen mitreißenden, fehlerfreien und stilistisch schönen Einstieg ins Buch bildet.

Dazu untersuchen und bearbeiten wir folgende Punkte:

  • Ist der Einstieg in die Geschichte mitreißend?
  • Welche roten Fäden werden angelegt?
  • Wie werden die Figuren eingeführt?
  • Dialogführung
  • Lebendige Kulisse
  • Atmosphäre
  • Funktioniert der „Film“ vor den Augen des Lesers?
  • Stil und Sprache
  • Wortwiederholungen
  • Korrekte Zeichensetzung
  • Rechtschreibung

Alle Probleme markiere ich im Text und versehe sie mit Erklärungen und Verbesserungsvorschlägen. Falls ihr ganz sicher gehen möchtet, arbeiten wir in weiteren Durchgängen solange daran, bis die problematischen Stellen verbessert wurden.
Für den Fall, dass es dem Einstieg grundsätzlich an etwas fehlt, kann es auch nötig werden, zuerst ein Manuskriptgutachten zu erstellen, ehe ich euch einen Vorschlag machen kann, wie ihr den Anfang umschreiben könntet.
In diesem Fall würde ich das Lektorat unterbrechen, sobald mir klar wird, dass es ein grundsätzliches Problem gibt, und mit euch darüber beraten, wie wir weiter vorgehen.

 

2. Modul: Manuskriptgutachten/ inhaltliches Lektorat

Dieses Modul ist optional, sozusagen die Deluxe-Variante für diejenigen, die ganz sicher gehen wollen, dass ihr Manuskript auch hält, was die Leseprobe verspricht. In Ausnahmefällen kann ein Manuskriptgutachten aber auch notwendig werden, wenn es der Leseprobe noch an grundsätzlichen Dingen mangelt. In diesem Fall werde ich das Leseprobenlektorat aber abbrechen und sofort ein Manuskriptgutachten vorschlagen. Bereits gezahlte Honorare sind dann darauf anrechenbar.

Für ein Manuskriptgutachten lese ich das ganze Manuskript und prüfe es auf Herz und Nieren. Dabei wird jedoch nicht im Text selbst gearbeitet, sondern ich erstelle euch ein ausführliches Gutachten darüber, welche Stärken euer Buch hat und an welchen Problemen ihr noch arbeiten solltet.

Bei einem Manuskriptgutachten schaue ich vor allem auf folgende Punkte:

Folgende Dinge beurteile ich in einem Gutachten:

  • Handlungsverlauf, roter Faden
  • Dramaturgie, Spannungsaufbau
  • Logik vs. Logiklücken
  • offene Fragen
  • Figurenpsychologie, Charakterentwicklung
  • Kulisse
  • Atmosphäre

Desweiteren achte ich auch auf Problematiken in den folgenden Bereichen. Diese kann ich in einem Gutachten jedoch nicht im Einzelnen behandeln, sondern gebe nur grundsätzliche Hinweise auf Probleme, die immer wieder auftauchen. Dazu markiere ich ggf. einzelne Beispiele:

  • Dialogführung
  • Sprachfluss
  • Stil
  • Auflistung von häufig benutzten Wörtern/Ausdrücken
  • häufig falsch verwendete Zeichensetzung

Bei allen Problemen mache ich Vorschläge, wie sich diese lösen ließen. Daraus ergibt sich dann letztendlich auch eine Beurteilung, wie viel noch an dem Manuskript getan werden müsste, ehe es bei Agenturen und Verlagen eine Chance hätte.
Falls ich während des Lesens zu dem Schluss komme, dass noch so viele grundsätzliche Fehler im Manuskript enthalten sind, dass erst einmal eine umfassende Überarbeitung sinnvoll wäre, breche ich ab, sage euch Bescheid und schreibe das Gutachten dann nur bis zu diesem Punkt. Dafür müsst ihr auch nur bis zu dieser Seite bezahlen und erhaltet erst einmal die Gelegenheit, euren Text anhand meiner grundlegenden Hinweise zu überarbeiten.
Ihr könnt mich auch von vorneherein beauftragen, erstmal nur einen Teil des Manuskriptes zu begutachten. Zu den großen Bögen kann ich dann natürlich nur eine grobe Einschätzung geben.

 

3. Modul: Exposéüberarbeitung

Machen wir uns nichts vor: Exposés zu schreiben ist schwer, sehr schwer! Ich habe inzwischen sehr viele Exposés geschrieben und überarbeitet und noch mehr Exposés gelesen – und was mir dabei aufgefallen ist: Die wenigsten Autoren können Exposés schreiben, auch nicht diejenigen, die eigentlich gute Bücher schreiben. Warum? Weil es einfach ganz anders ist als Bücher zu schreiben. Ein Exposé muss kurz sein und trotzdem alles enthalten, am besten sogar die Atmosphäre, die das Buch zu etwas Besonderem macht. Aber wie soll das gehen, wenn man nur so wenig Platz dafür hat?
Was es ausmacht, ist die Kunst, das Wesentliche zu sehen – und das Unwesentliche wegzulassen. Und dann braucht es noch eine Portion Exposépsychologie, denn am besten hebt man im Exposé die Inhalte hervor, die gerade gefragt sind. Das Buch soll einerseits besonders klingen, muss sich aber in die geltenden Kategorien einordnen lassen, damit die Verlage damit etwas anfangen können.
Aber vor allem sollte ein Exposé eines sein: Verständlich! Wenn man es liest, muss man glauben, die komplette Geschichte vor sich zu sehen (auch, wenn insgeheim ein paar Nebenhandlungen weggelassen wurden).
Und bei all dem kann ich euch helfen. Ich durchleuchte euer Exposé, streiche unwichtige Teile, füge wichtige hinzu, formuliere hier und da ein bisschen um.
Um ein Exposé zu überarbeiten, gibt es zwei Wege: Entweder ich habe zuvor bereits ein Manuskriptgutachten gemacht und kenne die ganze Geschichte. Dann kann ich Teile des Exposés (oder auch das ganze) gemeinsam mit euch umschreiben und ausformulieren.
Oder ich kenne euer Manuskript noch nicht (vielleicht nur Teile davon, nachdem ich die Leseprobe lektoriert habe). In diesem Fall lese ich euer Exposé und stelle euch an den Stellen Fragen, die mir unklar sind. Ihr beantwortet mir die Fragen, ich filtere wichtige Dinge heraus und baue sie ins Exposé ein. Auf diese Weise tasten wir uns langsam aber sicher voran.
Das klingt vielleicht seltsam, aber es funktioniert tatsächlich! Und es gibt zudem noch einen Vorteil an dieser Vorgehensweise: Da ich die Geschichte noch nicht kenne, sehe ich das Exposé mit den Augen von jemandem, der es prüft.

4. Modul: Telefonberatung

Wenn ihr noch nicht so richtig wisst, wie ihr euch auf dem Buchmarkt orientieren sollt, welche Möglichkeiten und Fallen es gibt und wie ihr am besten vorgeht, um euch erfolgreich zu bewerben, könnt ihr mir diese Fragen gerne in einem Telefongespräch stellen. Auch über euer Projekt können wir dabei noch einmal ausführlicher sprechen.

Wenn ihr an einer Zusammenarbeit interessiert seid, schreibt mir einfach eine Mail, dann klären wir, welches Angebot ich euch machen kann.