{Blogtour} Der geheime Name – Eine mysteriöse Botschaft

 

Meine lieben Blogtourbesucher!

Kaum zu glauben, aber heute ist tatsächlich schon der letzte Tag unserer Blogtour und damit seid ihr nun auf meinem Autorenblog angekommen. Auch mein Weihnachts-Familienurlaub ist nun beendet und ich bin inzwischen wieder zurück in Berlin. Aber bevor ich mich gestern auf den Rückweg gemacht habe, ist noch etwas Merkwürdiges geschehen, von dem ich euch unbedingt berichten muss.

Es war schon später Nachmittag, als ich noch einen Abschiedsrundgang durch den winterlichen Bauerngarten meiner Eltern gemacht habe. Dabei bin ich auf diese sonderbare Schriftrolle gestoßen. Zusammen mit einem goldenen Zweig lag sie draußen auf der Fensterbank, als hätte sie jemand dort dekoriert.

Nun ist meine Mutter ziemlich kreativ darin, Haus und Garten mit ungewöhnlichen Dekorationen zu verzieren. Aber diese hier war ein bisschen zu nachlässig hingeworfen, um von ihr zu stammen. Vielleicht wäre ich dennoch nur schmunzelnd an der „Deko“ vorbeigelaufen – wenn der goldene Zweig mich nicht stutzig gemacht hätte. Ich kenne nur einen, der Zweige in Gold verwandeln kann – und den habe ich erfunden. Dachte ich zumindest.

Mir war also ein wenig mulmig zumute, während ich die Schriftrolle mit ins Haus nahm und sie vorsichtig auseinanderrollte. Die Handschrift war etwas gewöhnungsbedürftig und das Papier war schon ganz braun angelaufen, als hätte die Rolle bereits eine ganze Weile im Regen gelegen.

Oder hat die Schriftrolle in einem Moortümpel gebadet, bevor sie in unseren Garten gebracht wurde?

Bis hierhin kam mir das alles schon sehr sonderbar vor. Aber als ich anfing zu lesen, lief mir ein Schauer über den Rücken. In der Schriftrolle verbarg sich eine Geschichte, die ich bereits kannte. Es ist Clees Geschichte – diesmal allerdings aus Sicht des Geheimen. Und das schaurigste daran: Obwohl die Worte so klingen, als würden sie von mir stammen, kann ich mich nicht daran erinnern, sie geschrieben zu haben.

War der Geheime etwa in unserem Garten, um seine Geschichte zu mir zu bringen? Anders kann ich es mir nicht erklären.

Ich fürchte, auf dem Bild, das ich für euch gemacht habe, werdet ihr nicht viel erkennen können. Aber ich muss euch diese Geschichte unbedingt zeigen. Also habe ich jetzt die halbe Nacht damit zugebracht, sie für euch abzuschreiben.

Hier ist sie:

Das fremde Mädchen

Im Wald war es still geworden. Der eisige Schnee hatte den Waldboden unter einer dicken Schicht begraben. Alles Leben, das den Winter überstehen wollte, hatte sich darunter verkrochen, und die wenigen Vögel, die nicht in den Süden geflohen waren, klaubten schweigend die letzten Vogelbeeren von den Bäumen. Selbst das Gluckern des Moores war unter der Kälte verstummt und zu starrem Eis gefroren.
Nur der Geheime konnte in diesem Winter nicht zur Ruhe kommen. Tag ein Tag aus schlich er um die Erdhöhle herum und ließ den Eingang nicht aus den Augen. Seine nackten Füße schmolzen den Schnee zu blauem Eis und zogen ein ganzes Netz aus Spuren durch den Wald – solange bis neuer Schnee fiel und seine Fährten überdeckte.
Doch der Zorn in seinem Körper glühte heiß genug, um ihn in der Kälte zu wärmen. Dort unten, in der Höhle unter der Erde, war das, was er haben wollte. Zusammen mit dem Jungen saß sie dort unten in der Falle – und doch lief dieses Spiel nicht so, wie er es geplant hatte, ganz und gar nicht.
Der Geheime konnte das Weibchen wittern. Ganz deutlich konnte er die Menschengefühle riechen, die aus der Erdhöhle hervorsickerten – Angst und Verwirrung und dazwischen ein ganzes Geflecht von Gefühlen, die er nicht zuordnen konnte.
Ein leises Grollen formte sich in seiner Kehle. Worte wollten sich auf seinen Lippen bilden, und er musste sich zwingen, sie nicht laut auszusprechen: Warum nur waren die Gefühle der Menschen so verworren, so komplex und undurchschaubar? Wie konnten sie nur so viele, streitende Regungen gleichzeitig empfinden? Mussten sie nicht wahnsinnig werden darunter?
Nervös trat er auf der Stelle und starrte mit zusammengekniffenen Augen auf den Findling, hinter dem sich der Eingang zur Höhle verbarg. Irgendwann mussten sie herauskommen. Der Hunger würde sie zu ihren Vorräten treiben, das Wasser würde zur Neige gehen und sie hervorlocken – und spätestens, wenn sie kein Holz mehr besaßen, hatte er gewonnen.
Und dennoch: Irgendetwas passierte dort unten, was er nicht vorhergesehen hatte. Er ahnte es in dem verwirrenden Duft der Menschengefühle.
„Sie gehört ihm!“ Ganz leise nur knurrte er die Worte – und zuckte zusammen unter dem Klang seiner Stimme. Ob sie ihn gehört hatten? Oder waren ihre Menschengefühle bereits zu laut, um noch etwas anderes wahrzunehmen?
Plötzlich spürte der Geheime etwas Fremdes! Ein klirrender Schmerz zuckte durch seinen Körper, scharf wie die Klinge eines Messers! Er atmete tief, um das stechende Gefühl zu besiegen. Was auch immer es war, es verletzte nicht ihn – es verletzte sein Revier!
Der Geheime richtete sich langsam auf und ließ seine Sinne durch die Weite seines Gebietes streifen. Tatsächlich! Dort war etwas, jemand, der an den Grenzen seines Tarnkreises kratzte. Der Schmerz stach zu, wie ein Messer, das sich in der Wunde drehte.
Der Geheime wollte schreien vor Zorn, presste knackend die Zähne aufeinander und blickte in die Richtung des Moores.
Dort hinten geschah es! Ganz deutlich fühlte er, wie das Salz den schützen Kreis aufbrach, wie jemand hinein und hinauslief, unsicher, hektisch … wie ein Tier, das in der Falle zappelte. Menschengefühle strömten durch das Moor auf ihn zu.
Ein heftiger Schauder lief durch seinen Körper: Dort war ein Mensch, tatsächlich! Doch es war nicht irgendein Mensch, es war ein Weibchen … er konnte sie riechen, ihre Angst, ihre Verwirrung …
Ein Zischen drängte sich zwischen seinen Zähnen hervor! „Wie kann es sein?“ Er spähte in die Richtung, aus der ihre Witterung zu ihm flutete.
Wie konnte dieses Weibchen von seinem Reich wissen? Hatte er einen Fehler begangen? Hatte er sich verraten?
Oder hatte Fina über sein Reich gesprochen?
Die Menschenweibchen taten so etwas. Manchmal hörte er sie schnattern, wenn sie zu zweit über die Wanderwege des Moores poussierten. Dann sprachen sie über ihre Männchen, enthüllten ihre Geheimnisse … Dem Geheimen wurde übel von dem Gedanken, dass Fina und dieses Menschenweibchen … dass sie … Konnten sie Freundinnen sein? Hatten sie über ihn gesprochen? Über sein Reich?
Der Geheime zögerte nicht länger. Er musste dieses Weibchen sehen, musste von Nahem erspüren, ob sie eine Gefahr war!
Seine Füße liefen bereits. Der Schnee stob unter seinen Zehen zur Seite, die Bäume verwischten zu Schlieren – nur ein winziger Lauf, ehe der Geruch des Weibchens so stark wurde, dass er inne hielt.
Er pirschte sich näher, folgte ihrer Witterung und hielt sich im Schatten der Bäume. Der Himmel färbte sich bereits dunkel, die Natur spielte auf seiner Seite.
Und dann sah er sie, wie sie weiter hinten in einer blinden Flucht durch den Moorwald stolperte. Sie rannte, fiel hin, sprang wieder auf und stieß verzweifelte Laute aus. Weiße Atemwolken flatterten vor ihrem Mund und tanzten zu ihrer Panik. Ihr Umhang und ihr Schal verfingen sich in den Zweigen und ließen sie straucheln.
Sie war keine Gefahr! Plötzlich wusste er es! Wie auch immer sie an das Wissen über seinen Tarnkreis gelangt war – sie würde sein Reich nicht wieder verlassen …
Und bis dahin …
Ihre Flucht trieb sie näher, wie ein hilfloses Tierchen, das in seinem Netz zappelte. Es war ein ganz junges Weibchen, kaum älter als Fina.
Ein aufgeregtes Kribbeln strömte durch seine Fingerspitzen. Wer hätte gedacht, dass ihm ein solcher Fang gelingen sollte? Und das ganz zufällig.
Sie blieb stehen, keuchend, wimmernd – kaum zehn Meter von ihm entfernt. Ihr Antlitz war schön, perfekt, ihre Haare waren dunkler als Finas, aber ebenso seidig.
Es wäre ein Jammer, sie zu töten.
Viel besser wäre es, …
Der Geheime trat aus dem Schatten hervor, setzte seine lautlosen Schritte in den Schnee, bis er neben ihr stand. „Welch schöner Besuch an so heiligem Tag!“ Seine Stimme schnurrte vor Aufregung.
Das Weibchen wirbelte herum „Wer …“ Ihre Stimme erstarb unter seinem Anblick, ein grelles Licht blendete in seinen Augen.
Sie war das! Sie trug dieses Licht. Ein leises Grollen entwischte seiner Stimme. Er blinzelte, hob langsam die Hand und legte sie über seine Augen, um das dreiste Weibchen erneut sehen zu können. Sein Grollen verwandelte sich nur mühsam in Worte: „Wünscht sie sich Gold? Oder ist sie gekommen, um ihm Gesellschaft zu leisten?“ Er versuchte, ein freundliches Lächeln über sein Gesicht zu legen – doch er wusste bereits, dass sie es hässlich finden würde. So waren sie die Menschenweibchen: oberflächlich und undankbar!
„Geh weg, fass mich nicht an!“ Sie hob die Arme vor ihr Gesicht und wich vor ihm zurück – nur knapp verfehlte ihr Fuß einen der Moorkolke, die hinter ihr lauerten und einzig von einer dünnen Eisschicht bedeckt waren. Der frische Geruch von Angst sickerte aus ihrer Haut, wärmte sich unter ihrem Mantel und löste sich in einer warmen Wolke aus ihrem Kragen.
Es wäre leicht, sie zu töten, unfassbar einfach. Viel schwieriger war es, sie lebendig zu fangen.
Doch dann wusste er wie. „Was denn? Glaubt sie, er würde es wagen, sie zu versehren?“ Er ging mit langsamen Schritten an ihre Seite, umrundete sie halb, bis sie sich drehen musste, um ihm zu folgen. Dann sprang er ab, mit einem riesigen Satz über den Moorkolk, wirbelte herum und fand sich hinter ihr. Sie war langsamer als er, suchte ihn mit plumpen Bewegungen. Der Schein ihres Lichtes flackerte durch den Moorwald.
Der Geheime nutzte die Sekunde, sprang erneut und landete in ihrem Rücken. Die Wucht warf sie nach vorne. Er ging mit ihr zu Boden, saß für eine Sekunde auf ihr und versetzte ihr einen gezielten Schlag gegen die Schläfe.
Ihr Körper erschlaffte, sackte unter ihm in den Schnee und blieb regungslos liegen.
Der Geheime erhob sich. War sein Schlag zu hart gewesen? Hatte er sie getötet? Er beugte sich über sie, ganz nah.
Nein, sie atmete noch.
Für einen Moment blieb er neben ihr hocken und betrachtete sie. Mit bleichem Gesicht und leblosen Gliedern lag sie da. Der Duft ihrer Angst stieg noch von ihrer Haut auf und erfüllte seine Sinne. Es wäre so leicht, sie zu verwandeln, gleich hier, damit sie niemals in ihre Welt zurückkehren und ihn verraten könnte.
Doch es wäre wahrlich zu schade um sie. Nein, dieses Weibchen würde er nicht töten – er würde sie aufbewahren!
Der Geheime fasste seinen Plan innerhalb weniger Atemzüge, seinen zweiten Plan, den Ausweichplan, wenn sein anderes Vorhaben missglückte.
Behutsam hob er das Weibchen auf seine Arme. Sie war groß, um einiges größer als er und doch war es eine Leichtigkeit, sie zu tragen. Ihr Körper fühlte sich schmal an in seinen Armen. So ein zartes Weibchen war sie! Genau die Richtige. Er hielt seine Nase an ihre Wange und atmete den Duft ihrer Angst.
Er würde sie in sein Geheimversteck bringen, an einen Ort, von dem noch niemand entkommen war!

***

Das goldene Licht reflektierte von den Wänden seiner Schatzhöhle, strich über Berge von Gold und funkelte auf dem regungslosen Antlitz des Weibchens. Sie lag noch immer auf dem Boden des Käfigs und schlief. Fast so, als wäre sie bereits tot – und nur das flackernde Licht der Kerzen ließ die Schatten der Gitterstäbe über ihren Körper tanzen.
So leicht hatte sie sich fangen lassen, wie ein zahmes Kätzchen, das nichts Böses wähnte. Was waren die Menschen nur für merkwürdige Kreaturen? Sie führten Kriege gegeneinander, kämpften und töteten für die niedrigsten Gründe, und zogen ihre Kinder dennoch in grenzenlosem Vertrauen auf. Als würden sie nichts ahnen von der Boshaftigkeit ihrer Art.
Doch so schön das Weibchen auch anzusehen war – allmählich hatte er genug von ihrem regungslosen Anblick. Sie sollte aufwachen! Jetzt gleich! Er hatte Anderes zu tun, als hier auf sie zu warten!
Ein leises Knurren schlich sich aus seiner Kehle. Er streckte die Hand nach ihrem Käfig aus, ließ seine Finger mit dem Ring über die goldenen Stäbe gleiten, immer schneller, bis ein lautes Rasseln durch die Goldkammer schepperte.
Das Weibchen regte sich. Schmerz und Verwirrung zeichneten sich in ihren Zügen, während sie ihre Lider zu einem Blinzeln öffnete. Ein leises Stöhnen entwich ihrem Mund, ehe sie die Augen mit ihrer Hand abschirmte.
„So ist sie also endlich aufgewacht!“ Der Geheime schnarrte. „Wie schön! Er hätte schon fast seine Geduld verloren!“
Ihr Kopf fuhr in seine Richtung, aber ihr Blick traf ihn nicht. Sie presste die Fäuste gegen ihre Schläfen und blinzelte kleine Tränchen aus ihren Augen.
„Was hat sie denn?“ Er säuselte ihr zu. „Hat sie Schmerzen? Das tut ihm leid!“
Plötzlich erwachte ihr Blick, heftete sich an das Gitter und sprang dann zu ihm hinauf. Blanke Panik erschien in ihren Augen, ihre Angst explodierte und strömte durch seine Schatzkammer.
Ein Lachen entwich seinem Hals. Was für ein wunderschönes Weibchen! Er atmete tief ein, um ihre Furcht in sich einzusaugen. Nur die Angst vor dem Tod besaß diesen Duft. Er sollte es auskosten, solange es dauerte.
Doch vor allem musste er ihr Fragen stellen, musste herausfinden, was sie dazu gebracht hatte, in seinen Tarnkreis einzudringen: „Sie ist so ein törichtes Weibchen!“ Er duckte sich ihr entgegen und strich mit langsamen Schritten um ihren Käfig.
Sie stellte sich mühsam auf ihre Füße, richtete sich auf und versuchte, ihn nicht aus den Augen zu verlieren. Doch ganz gleich, wie sehr sie sich bemühte, ihm standzuhalten. Sie bewegte sich so schreckhaft wie ein gefangenes Kaninchen.
Dieses Weibchen gefiel ihm, wahrlich. Sie gefiel ihm immer besser.
Er blieb stehen und sah zu ihr hinauf. Seine Finger klammerten sich um die Stäbe, sein Gesicht drückte sich in ihre Richtung, um möglichst viel von ihrem Geruch zu erhaschen.
Doch er musste sich konzentrieren. Sie war in sein Revier eingedrungen! Sie musste also etwas über ihn wissen – und womöglich war sie sogar eine Gefahr für ihn.
„Was hat sie sich nur dabei gedacht, ihr kostbares Salz in den Schnee zu streuen? Hat sie etwa gewusst, was sie damit bezwecken würde?“ Er streifte mit langsamen Schritten weiter um ihren Käfig. Doch sein Blick ließ sie nicht aus den Augen. Jetzt musste sie ihm antworten, musste irgendetwas sagen.
Sie stieß einen trockenen Laut aus, ihr Mund kämpfte mit den Worten. Aber dann sammelte sie sich: „Sie weiß alles!“, erklärte sie leise.
Der Geheime erstarrte. Alles? Wie konnte sie ALLES wissen? Nur mit Mühe unterdrückte er sein Knurren – aber der Zorn in seinem Körper flammte auf und ließ ihn gegen die Stäbe springen. Sein Aufprall schepperte, der Käfig zitterte unter der Wucht.
Das Weibchen sprang vor ihm zurück und schrie auf.
„Alles?“ Er fuhr sie an, Speichel spritzte aus seinem Mund. „Wie will sie ALLES wissen? Ist sie einer dieser Menschengötter, die ihre Art sich geschaffen hat?“
Ihre Augen weiteten sich, sie drängte sich an das Gitter hinter ihrem Rücken. „U-und wenn es so wäre?“
Der Geheime hielt inne. Eine Göttin? Plötzlich bildete sich ein Lachen in seinem Rachen und perlte über seine Lippen. „Oh nein! Was auch immer sie ist – was auch immer sie im Schilde führt – eine Göttin ist sie sicher nicht!“ Er sprang erneut gegen das Gitter, streckte seine Hand zwischen den Stäben in ihre Richtung, bis er sie beinahe berührte. „Sie ist ein einfältiges, kleines Menschenweibchen! Nichts weiter! Und wenn sie glaubt, sie könne ihn zum Narren halten …“ Der Zorn ließ seinen Golddaumen aufglühen. Er müsste seinen Arm nur noch ein klein wenig strecken, um ihre Brust zu berühren.
Das Weibchen erstarrte, ihr Blick heftete sich an das tödliche Glimmen.
Das Gold in seinem Daumen wollte übersprudeln. Er hob die Hand vor ihr Gesicht, spürte wie ihr panischer Atem darüber strich. „Sie ist recht nervös für eine Göttin. Meint sie nicht?“
Sie rührte sich nicht. Für einen Moment glaubte er, dass sie es nicht mehr wagen würde, auch nur einen Ton zu sagen. Doch schließlich hob sich ihre Brust. Sie öffnete den Mund und fing an zu stammeln: „E-er hat sie gefragt, warum sie hier ist. Ich … Sie weiß von dem Betrug der Menschenweibchen. Sie weiß, was die Weibchen ihm für sein Gold versprochen, aber nie gegeben haben.“ Ihre Stimme wurde immer sicherer. „Deswegen ist sie hier, um ihn zu warnen. Das nächste Weibchen, Fina, wird ihn ebenfalls enttäuschen. Er muss wissen, dass sie krank ist. Sterbenskrank.“
Sein Golddaumen zuckte. Hastig zog er seine Hand zurück.
Wie meinte sie das? Fina? Fina sollte krank sein?
Das Weibchen zitterte, doch sie richtete sich auf und kam in ihrem Käfig auf ihn zu. „Wenn er sie gehen lässt, wird sie zusammen mit Fina ein viel besseres Weibchen für ihn finden. Eines, das bei ihm bleiben kann. Sie verspricht es!“
Der Geheime legte den Kopf zur Seite. Er kniff die Augen zusammen und heftete seinen Blick an die Dunkelheit ihrer Pupillen. Das Schwarz weitete sich, neue Angst strömte aus ihrer Haut. Doch in ihren Augen blitzte etwas auf, ein gefährliches Schimmern. Sie war ein gerissenes Weibchen, hinterhältig und heuchlerisch! Konnte es sein, dass sie ihm eine Falle stellen wollte?
Der Geheime löste sich von dem Käfig, umrundete ihn mit langsamen Schritten und fesselte den Blick des Weibchens. Wenn Fina krank sein sollte? Warum wusste er nichts davon? Er beobachtete sie schon ihr Leben lang. Er wusste Vieles über sie, vielleicht sogar das Meiste. Manchmal fiel es ihm schwer, ihre Gefühle zu verstehen – aber in einem war er sich sicher: er hatte es immer bemerkt, wenn sie krank gewesen war. Und jetzt war sie gesund, kerngesund!
Was sollte also diese Behauptung, die das fremde Weibchen von sich gab?
Es sollte ein Trick sein, nicht mehr und nicht weniger! Deshalb war sie also in sein Reich gekommen. Offenbar war sie wahrhaftig eine dieser Freundinnen, mit denen sich die Menschenweibchen zusammenrotteten. Sie war Finas Freundin – und jetzt war sie gekommen, um ihre Kameradin zu befreien.
Er trat wieder näher an ihren Käfig, äugte zwischen den Stangen hindurch und bannte ihren Blick.
Sie war hergekommen, um ihn auszutricksen! Was auch immer sie ihm versprach – sie würde ihre Versprechungen keinesfalls einhalten.
Nur eines war merkwürdig? Warum hatte Fina niemals von ihrer Menschenfreundin geträumt? Warum wusste er nichts von diesem Weibchen, das ihr so nahe stand?
Wenn seine Gefangene so viele Lügen mit sich herumtrug … Hieß das womöglich, dass sie noch gefährlicher war, als er angenommen hatte?
Es war ein törichter Einfall gewesen, sie hierher zu bringen. Sie war ein widerspenstiges Weibchen! Niemals würde sie seinem Plan freiwillig folgen.
Was sollte er jetzt mit ihr tun? Sie töten? Aufbewahren? Mit ihr spielen?
Er streckte erneut die Hand in den Käfig. Sein Daumen glühte noch immer. „Es ist wirklich bedauerlich. Sie ist gewiss eine gute Menschenfreundin. Doch ihre Lügen sind vergeblich. Er weiß um die blendende Gesundheit seiner Braut.“ Er stieß den Zeigefinger gegen ihre Brust. „Aber sie – sie ist ein hinterhältiges Weibchen, das ihm seinen teuersten Schatz entreißen will!“
„Nein, sie will keine Schätze.“ Das Weibchen schluchzte auf, Tränen lösten sich aus ihren Augen.  „Sie … sie will nur nach Hause …“
Etwas Heißes tropfte auf seinen Golddaumen, verglühte mit einem Zischen und perlte in seiner neuen Gestalt auf den Boden hinab. Der Geheime blickte auf seine Hand, auf die silbrigen Tränen, die über seinen glühenden Daumen strichen und sich in goldene Perlen verwandelten. Es war ein schönes Bild, eines, das seine ganze Aufmerksamkeit fesselte. Ein warmer, salziger Duft stieg von ihren dampfenden Tränen auf und erfüllte seine Sinne.
Nach und nach spürte er, wie er ruhiger wurde. Sein Zorn ebbte ab und auch das Glühen in seinem Daumen verblasste, bis die Tränen sein tödliches Feuer gelöscht hatten.
Ein merkwürdiges, weiches Gefühl strich durch seinen Bauch. Er konnte sie nicht töten. Nicht jetzt. Nicht einfach so.
Hastig zog er seine Hand zurück und starrte das Weibchen an. Was waren diese Menschenweibchen nur für Kreaturen, dass sie die Macht besaßen, ihn so weich werden zu lassen?
Fina fiel ihm ein. Auch die Gedanken an sie fühlten sich warm an. Im Grunde müsste sie diejenige sein, die hier bei ihm sein sollte.
Sie war nicht weit entfernt! Noch immer in der Erdhöhle, zusammen mit dem Jungen. Oder nicht?
Rasende Furcht stieg in ihm auf. Er hatte die beiden allein gelassen, viel zu lange schon. Was, wenn sie bemerkt hatten, dass er nicht da gewesen war? Wenn sie die Gelegenheit genutzt hatten, um zu fliehen?
Hastig löste er sich von dem Käfig des Weibchens. „Er bedauert sehr, dass er sie nun sich selbst überlassen muss – doch er hat Dringenderes zu tun, als ihr Gesellschaft zu leisten.“
Das Weibchen starrte ihn mit geweiteten Augen an. „Aber …!“ Ihre Hand schob sich schützend über ihre Brust. Ihre Knie knickten ein und ließen sie auf dem Boden gleiten.
Einen Moment lang sah er auf sie hinunter – wie sie dasaß, ein hilfloses Kaninchen in der Falle. Sie würde solange hier bleiben, wie er es wollte.
Mit einer schnellen Drehung wandte er sich ab, sprintete durch seine Goldkammer und verließ sie durch den schmalen Ausstieg.
Während er draußen durch den Schnee stob, raste auch die Furcht in seiner Brust. Was, wenn Fina die Flucht ergriffen hatte? Vielleicht war das der Plan ihrer Freundin – dass sie ihn ablenkte, damit seine Braut entkommen konnte.
Doch als er die Erdhöhle erreichte, lag der Neuschnee noch ebenso frisch und unangetastet vor dem Einstieg wie zuvor. Auch die Menschengefühle durchdrangen die klare Winterluft und sprachen von der Verwirrung, die dort unten in der Erdhöhle herrschte.
Der Geheime atmete auf. Noch hatte alles seine Ordnung. Sein Plan konnte noch immer gelingen. Doch von nun an musste er vorsichtiger sein und gründlicher überlegen. Schließlich hatte er jetzt zwei Gefängnisse zu bewachen.

***

Die nächsten Tage kosteten all seine Konzentration und eine genaue Planung, damit er keinen Fehler beging. Wann immer er den Eingang zu der Erdhöhle aus den Augen lassen wollte, musste er sich versichern, dass Fina schlief. Denn nur dann konnte er gewiss sein, dass sie und der Junge nicht hervorkommen und seine Abwesenheit bemerken würden.
Dort unten in der Erdhöhle gingen merkwürdige Dinge vor sich, die er gerne näher ergründet hätte – und bald schon bereute er es, dass er Fina und seinen Diener immer wieder allein lassen musste.
Doch wenigstens einmal am Tag musste er in der Goldkammer bei dem anderen Weibchen nach dem Rechten sehen. Er kochte für sie und versorgte sie mit ausreichend Nahrung und Wasser. Dennoch sah sie mit jedem Mal verzweifelter aus, wenn er kam. Ihre Haare wurden wirr und ihre Haut immer durchscheinender. Das Essen rührte sie nicht an. Manchmal fand er sie in völliger Dunkelheit, weil seine Öllampen heruntergebrannt waren. Dann schrie sie ihn an, fluchte und sprang gegen ihre Gitterstäbe – beim nächsten Mal wiederum weinte sie nur noch, und flehte, dass er sie freilassen sollte.
Von Tag zu Tag wurde sie ihm unheimlicher und der Geheime sprach kaum noch mit ihr. Vielleicht war sie hergekommen, um ihre Freundin zu retten, in edlem, törichtem Menschenmut – doch nach und nach verwandelte sie sich in ein wildes, gefangenes Tier, das um sein Leben kämpfte. Mit jeder Nacht, in der er zu ihr in die Höhle kletterte, konnte er weniger vorhersehen, wie sie ihn empfangen würde.
Manchmal wollte er sich ihrer nur noch entledigen. Aber zum ersten Mal seit langer Zeit, brachte er es nicht über sich, das gefangene Tierchen zu töten.
Doch freilassen konnte er sie ebenso wenig. Sie würde in ihre Menschenwelt laufen und von ihm erzählen. Sie würde ganze Horden von Menschen gegen ihn aufhetzen und ihnen verraten, wie sie in sein Reich vordringen könnten.
Der Geheime schauderte unter dem Gedanken. Nein. Er konnte sie nicht laufen lassen – er konnte sie nur aufbewahren und seine Entscheidung verschieben.
Es war der zehnte oder elfte Tag ihrer Gefangenschaft, als er erneut in ihre dunkle Kammer hinab kletterte. Er trug frisches Öl für die erloschenen Lampen mit sich. Doch als er auf leisen Sohlen am Fuß seiner Leiter ankam, bemerkte er ein grünliches Glühen, das weiter hinten durch das Gitter des Goldkäfigs schimmerte. Das Antlitz des Weibchens leuchtete in dem Licht und ihre Augen starrten gebannt auf das Glühwürmchen in ihren Händen.
Der Geheime hielt den Atem an. Lautlos stellte er die Ölschale auf dem Boden ab und pirschte sich durch die Höhle zu dem Käfig des Weibchens.
Ihr sonderbares Glühwürmchen leuchtete noch immer und strahlte auf ihr Gesicht.
Und dann begriff er es: Was auch immer sie dort in ihrer Hand trug – es war unnatürlich, einer dieser rätselhaften Gegenstände, den die Menschen sich geschaffen hatten.
Ob dieses Glühwürmchen gefährlich war? Könnte es eine Waffe sein?
Der Geheime blieb neben ihrem Käfig stehen und berührte die Gitterstäbe. „Was hat sie denn da?“
Das Weibchen hob den Kopf. Ihre Augen schimmerten glasig, das grünliche Licht spiegelte sich darin.
Ein sonderbares Gefühl überkam ihn, eines, das sein Herz zum Rasen brachte und kalten Schweiß auf seine Haut trieb.
Etwas lauerte in ihren Augen, in dem Lächeln, das sich auf ihrem Mund bildete. „Vielleicht den Schlüssel zu meiner Freiheit“, flüsterte sie. Dann ließ sie ihn aus den Augen und blickte erneut auf ihr Glühwürmchen. Sie tippte mit ihrem Finger darauf. Das Ding gab ein Fiepen von sich.
Der Geheime sprang zurück und starrte auf das Licht. Schweißtropfen kitzelten auf seinem Rücken. Dieses Glühding musste lebendig sein, wenn es solche Geräusche von sich gab.
Ein unangenehmer Geruch stieg auf und mischte sich mit der Duftnote des Weibchens. Der Geheime brauchte einen Moment, um zu durchschauen, dass es sein eigener Gestank war, der Angstgeruch, der mit dem Schweiß über seine Haut lief.
Aber auch der Duft des Weibchens hatte sich verändert. Ein undurchdringliches Wirrwarr von menschlichen Gefühlen lag in der Luft. Doch eines darin war neu und allmählich ahnte er, was es war: Hoffnung. Sie glaubte an das, was sie sagte – dieses Glühwürmchen konnte sie retten.
Das Weibchen hob den Kopf, ein triumphierendes Lächeln stahl sich auf ihr Gesicht. „Du willst wissen, was ich hier habe?“ Sie stand auf, streckte ihm das Glühwürmchen entgegen. Mit einem einzigen, eckigen Auge sah es ihn an.
In der Mitte des Auges formte sich ein Wort. Der Geheime trat näher. Es war lange her, seit er zuletzt menschliche Buchstaben gelesen hatte – und diese hier sahen anders aus, als noch vor hundert Jahren.
Doch schließlich konnte er sie entziffern. Ein eisiges Gefühl rann über seinen Rücken.
„Ganz recht!“ Das Weibchen stieß die Worte hervor. „Ich hab deinen Namen herausgefunden!“
Der Geheime schrie auf, wich zurück und schloss die Lider. Dieses Leuchtding kannte seinen Namen! Die schwarzen Buchstaben tanzten noch vor seinen geschlossenen Augen! Für einen Moment glaubte er, den Schmerz zu spüren – wie sich seine Glieder auflösten und zu Staub zerfielen.
Doch dann begriff er, dass nichts dergleichen geschah. Er hatte seinen Namen nur gelesen. Erst wenn das Weibchen ihn aussprach, würde er tatsächlich sterben.
Die Kleidung des Weibchens raschelte, ihre knurrende Stimme rückte näher: „Ich schwöre, wenn du mir nicht sofort diese Tür öffnest, werde ich ihn aussprechen. Ich werde deinen Namen laut aussprechen und du wirst zu Staub zerfallen.“
Hastig öffnete er die Augen und starrte sie an. Brodelnder Zorn stieg aus den Tiefen seiner Seele auf und wollte sie verschlingen. Doch er war hilflos gegen die Macht, die sie nun besaß.
„Mach die Tür auf!“, rief sie. „Sofort!“
Der Schweiß durchnässte sein Hemd, der Gestank seiner Angst drohte unerträglich zu werden. Er würde sterben, wenn sie seinen Namen nannte – er musste schnell sein, bevor sie es sich anders überlegte. Nach allem, was er mit ihr getan hatte, hätte sie einen guten Grund, ihn zu töten.
Hastig zog er den Schlüsselbund aus seiner Tasche und öffnete ihre Käfigtür.
Sie trat mit erhobenem Haupt heraus und streckte ihm die Hand entgegen. „Und jetzt das Salz. Auf der Stelle!“
Der Geheime kniff die Augen zusammen, sein Golddaumen wollte wieder anfangen zu glühen.
Wer von ihnen beiden würde schneller sein, wenn er versuchte, sie zu töten?
Nein. Er durfte es nicht versuchen! Selbst wenn er sie verwandelte – sie würde womöglich noch genug Zeit haben, um seinen Namen zu sprechen.
Er knirschte mit den Zähnen, löste das Salzsäckchen von seinem Gürtel und warf es ihr zu.
Das Weibchen fing es auf. Ein letztes triumphierendes Lächeln glitt über ihre Züge, ehe sie zum Ausgang der Höhle hastete und verschwand.

Puh! Ich muss ja zugeben – nachdem ich die Geschichte zuende gelesen hatte, war ich echt froh! Clee ist dem Geheimen tatsächlich entkommen! Und wem haben wir das zu verdanken?

Ganz recht – ich denke, die SMS, die sie dem Alten vor die Nase gehalten hat, war von Alissa! Sie hat sich gleich am 4.1. das E-Book besorgt und den echten Namen des Geheimen herausgefunden.

Vielen Dank, Alissa, für deinen beherzten Einsatz! Du bist eine echte Bloggerfreundin und hast dir dein 100 % Los redlich verdient! ;-) Jetzt darfst du dir aussuchen, ob du das Buch noch einmal in der Druckversion haben möchtest, oder ob du dir eines der anderen Bücher wünschst.

Für alle anderen gibt es natürlich auch heute wieder eine Aufgabe, um ein Los zu sammeln: Der Hauptteil unserer Blogtour ist ja jetzt beendet und ich würde euch darum bitten, mir in den Kommentaren euer Feedback zu unserer Tour zu geben. Was hat euch am besten gefallen? Welches waren eure Lieblingsbeiträge? Oder gab es etwas, was euch vielleicht nicht so sehr gefallen hat?

Da der Auslieferungstermin von „Der geheime Name“ leider kurzfristig um eine Woche nach hinten geschoben wurde, warten wir mit unserer Verlosung jetzt auch noch bis zum 13.1. In der nächsten Woche haben also alle Nachzügler und Quereinsteiger auch noch die Möglichkeit, ein paar Lose nachträglich zu sammeln. Eine Übersicht über alle Blogtourbeiträge und die entsprechenden Links findet ihr hier.

Und damit denen, die schon fleißig gesammelt haben, nicht langweilig wird, werden meine Blogtourkolleginnen euch in der nächsten Woche mit den ersten Rezensionen zu dem Buch unterhalten. Die erste Rezension findet ihr ab morgen bei Petra von Fantasticbooks. Und während ihr die ersten Rezis lest, werden wir dann ganz fleißig eure Lose zählen und spätestens am 13. solltet ihr dann wieder auf einem der Blogs vorbeischauen, damit ihr die Auslosung nicht verpasst ;-)

Natürlich gibt es die neuesten Links und Nachrichten auch nach wie vor im Thread bei Lovelybooks.

So, das war es also erstmal vom Hauptteil unserer Tour. Wer möchte kann sich gerne noch ein wenig auf meinem Blog umsehen. Er ist noch nicht überall so perfekt, wie ich ihn gerne hätte – aber ich freue mich über euren Besuch und natürlich auch über eure Kommentare zu den Unterseiten ;-)

Vielen Dank für eure eifrige Teilnahme und liebe Grüße wünscht euch

Daniela

Pssst: Und vielleicht sollten wir alle gleich mal nachschauen, ob Clee sich schon auf ihrem Blog gemeldet hat. Mich würde doch zu sehr interessieren, wie das Ende der Geschichte aus ihrer Perspektive klingt :-)

7 thoughts on “{Blogtour} Der geheime Name – Eine mysteriöse Botschaft

  1. Tine sagt:

    tolle Blogtour!!
    Es war echt mal was anderes, vor allem das Verschwinden von Clee. So lernt man das Buch nochmal ganz anders kennen. Freu mich schon drauf, es zu lesen.

    lg. Tine =)

  2. Daniela sagt:

    Ich freue mich sehr, dass euch die Tour so gut gefallen hat :-) Dann hat sich der Aufwand ja gelohnt.
    Mir hat es auch großen Spaß gemacht, die ganzen Beiträge mit den Bloggern zusammen zu planen und zu schreiben. Gerade diese Geschichte von Clee war eine spannende Sache, weil wir unsere Geschichten abwechselnd geschrieben haben, immer bis zu dem Punkt, an dem der andere reagieren muss ;-)
    Aber auch bei dem Verhör von Fina habe ich mich teilweise weggepackt vor Lachen – weil die Polizisten manchmal doch sehr überraschend reagiert haben und Fina dann sehen musste, wie sie da wieder herauskommt.
    Wer von der Tour noch nicht genug hat, kann in der nächsten Woche ja noch ein paar Rezis lesen – und dann natürlich das Buch ;-) Ich würde mich freuen, den ein oder anderen von euch wiederzutreffen.

    Liebe Grüße
    Daniela

  3. Alissa sagt:

    Ich freue mich sehr, dass ich helfen konnte und Clee nun wieder frei ist. ^^
    Das ist ja ein Ding, dass der Geheime die ganze Geschichte selbst auch niedergeschrieben hat. Ich muss zugeben, dass er großes Talent hat. ^_-
    Und natürlich freue mich riesig über das 100% Los! Vielen vielen Dank!!! Ich habe dir auch schon eine Mail geschickt.

    Mir hat die Blogtour wirklich großen Spaß gemacht. Sie war sehr spannend und abwechslungsreich. Die beste Blogtour, die ich bis jetzt mitgemacht habe! ^^

    Liebe Grüße,
    Alissa

    @Mel.E: Vielen Dank, das ist wirklich lieb von dir! ^^

  4. Aletheia sagt:

    Mir hat die ganze Blogtour sehr gut gefallen.
    Wir haben gerätselt, Werbung gemacht, Buchstaben zu einem Lösungswort zusammen gesetzt, spannende Geschichten gelesen, uns Namen für den Geheimen ausgedacht, Phantombilder erstellt und mehr über die Autorin erfahren.

  5. SabrinaK sagt:

    Liebe Daniela,
    ich habe dioe Blogtour gespannt verfolgt und muss sagen, dass ich noch nie an einer so spannenden Blogtour teilgenommen habe, in die ihre Teilnehmer so viel Herzblut gesteckt haben. Die Aufgaben waren immer spannend und abwechslungsreich und die Interviews und Texte der Hammer – ich finde es auch sehr Schade, dass die Blogtour nun heute endet – bin jedoch sehr erfreut, dass es Clee gut geht und sie sich nun wohlverdient in ihrem Bett ausschlafen kann.

    Liebe Grüße
    Sabrina

  6. Mel.E sagt:

    Huhu Daniela,
    also erst einmal Danke, denn ich fand die Blogtour wirklich sehr, sehr spannend und ich habe mich mitunter köstlich amüsiert. Meine Mitstreiterinnen waren sehr nett und ich glaube unter uns herrscht kein Konkurrenzkampf, sondern eine echte Gemeinschaft, denn wir haben zusammen eine echt tolle Geschichte erlebt. Ich finde es schade, das es vorbei ist. Mir gefällt dein Blog übrigens sehr. An meinem bastel ich auch schon eine ganze Weile herum und nie bin ich zufrieden.
    Glückwunsch an Alissa ich freue mich für dich!
    Ende gut alles gut! Clee ist wieder da und wir können ausatmen. Ich bin echt gespannt wie der Geheime heißt. Baltasar und Eberhardt ist mir dann noch eingefallen, aber die Namen klingen so doof, das kann eigentlich nicht sein ☺
    Viel Erfolg für das Buch und noch einmal herzlichen Dank, es war eine tolle Zeit mit euch.
    GLG,
    Mel

  7. […] >>Hier berichtet der Geheime aus seiner Perspektive von den Ereignissen der letzten Woche!<< Gefällt mir:Gefällt mirSei der Erste dem dies gefällt. […]

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