Harpyienblut

„Die Menschen lieben, weil sie nach den anderen Teilen ihrer Seele suchen. Unser ganzes Leben lang sind wir bestrebt danach, wieder zu einem Ganzen zusammenzuschmelzen.“

(Jean de Louisienne, aus Harpyienblut S. 336)

 

Weißt Du, wie oft Du Deinen Liebsten schon begegnet bist – bevor Du geboren wurdest?

Lucie weiß nicht, woher sie stammt, wer sie ist und wofür sie bestimmt ist. Sie weiß nur, dass sich ein Paar Flügel in ihrem Rücken verstecken – bis sie anfängt, sich zu verwandeln …

Ein Fantasyroman über Freundschaft und Liebe, über die Suche nach dem Sinn des Lebens und über die große Frage, was nach dem Tod mit uns passiert.

Für junge Erwachsene ab 16 Jahren

Harpyienblut ist mein Debütroman, der im März 2012 bei Schwarzkopf & Schwarzkopf in der Herzklopfen Fantasy erschienen ist.

Klappentext

Anders als normale Teenager verbirgt Lucie ihren Körper nicht aus Scham, sondern weil sie Angst hat, dass es sie ihr Leben kostet, wenn jemand von ihrem Geheimnis erfährt: Die 18-Jährige besitzt Flügel, die aussehen wie die eines Raubvogels und deren Flughunger sie kaum stillen kann.
Was für ein Wesen Lucie ist, hat sie selbst bisher nicht herausfinden können. Aber der finstere Sergej weiß mehr. Und auch der unheimliche Junge mit den Schmetterlingsflügeln, der sie nachts beobachtet, kennt Lucies wahre Bestimmung: Sie soll die Seelen toter Kinder abholen und durchs Jenseits begleiten.
Als Lucie schließlich gezwungen ist, sich ihrer grausigen Aufgabe zu stellen, muss sie befürchten, ihre menschliche Seite zu verlieren …
Daniela Ohms‘ berührendes Fantasy-Debüt erzählt von einem Mädchen, das dem Schrecken des Sterbens begegnet und dabei eine Liebe findet, die den Tod längst überwunden hat.

 

Was sagt die Presse?

Mit beeindruckenden Bildern wird eine dichte Atmosphäre erzeugt, die zu Herzen geht. Mit feinen Zwischentönen, einer ernsten Grundstimmung und schockierenden Momenten ist diese Urban Fantasy aus Berlin für alle ab 16 Jahren geeignet. Einen guten Eindruck vom Buch vermittelt der Prolog. Lesen und nicht mehr aufhören!

(Buchjournal Kids&Teens, März 2012)

 

Wer möchte, kann also hier schonmal den Prolog und das erste Kapitel lesen ;-)

Leseprobe Harpyienblut

 

Weitere Pressestimmen, Interviews und Hintergrundinfos findet ihr auf den Unterseiten zum Roman.

 

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gibt es im Rahmen der Aktion Lieblingsbuch ab sofort und unbefristet in meiner Lieblingsbuchhandlung. Der deutschlandweite Versand ist kostenlos. Sobald die vorhanden Bücher ausverkauft sind, gehe ich hin und signiere neue ;-)

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8 thoughts on “Harpyienblut

  1. Milla sagt:

    Hallo Daniela,
    Ich habe Harpyienblut auf Amazon gesucht und nur als Kindle gefunden gibt es Harpyienblut nicht als „richtiges“ Buch ? Und wenn ja wo kann man es kaufen?

    Liebe Grüße,
    Milla

    • Daniela sagt:

      Liebe Milla,

      Harpyienblut ist als „richtiges Buch“ zur Zeit nur noch gebraucht zu bekommen. Also über den Amazon Market Place, bei E-Bay und evtl. noch bei anderen Online-Gebraucht-Händlern.
      Das liegt daran, dass der Vertrag ausgelaufen ist und der Verlag den Vertrieb des Buches eingestellt hat. Früher oder später wird es aber eine Neuauflage geben. Entweder in einem anderen Verlag als Taschenbuch oder ich bringe das Taschenbuch selbst via Amazon heraus. Leider ist die rechtliche Seite momentan noch nicht ganz geklärt. Sobald das „geschafft“ ist, werde ich dafür sorgen, dass das Buch wieder verfügbar ist.

      Liebe Grüße
      Daniela

  2. U.L. sagt:

    hallo Daniela,
    vielen Dank für Deine Antwort.
    ich glaube Du hast recht, im ersten Moment der Emotionen habe ich es alles überhitzt gesehen, jetzt im zeitlichem Abstand sehe ich alles etwas gelassener.

    Während der Lektüre Deines Buches mußte ich oft an daas Buch “ Wer hat Angst vor`m schwarzen Mann…?“ von JAN VAN HELSING (Pseudonym nach dem Vampirjäger bei Dracula gewählt) denken. Seit der Lektüre des Buches habe ich keine Angst vorm Tod mehr. Der Autor ist zwar etwas zuweit abgefahren und hat Bücher mit, bezieheungsweise über Verschwörungstheorien geschrieben, welche ich als zuweit abgefahren nicht las. Aber “ Wer hat Angst vor`m schwarzen Mann…?“ würde ich mit Dir gegen die Insel der Nyx tauschen.

    viele liebe Grüße
    U.L.

  3. U.L. sagt:

    ich habe gerade das Buch zu Ende gelesen und bin total begeistert.

    mich hat besondres berührt, daß du schriebst es gibt Eltern, die ihre Kinder zu Tode prügeln.

    nach Mitte des Buches ging für mich zu sehr die Freundschaft zwischen Lucie und Emilie in den Hintergrund, was man zwar ansicht des großen spirituellen Themas verstehen kann aber Freundschaft ist immer kraftquell allem ausdem die weiteren Tugenden erwachsen.

    ich emfand auch gegen Ende des Buches immer mehr
    daß nur die Männer den großen Plan haben und die Frauen dem Plan folgen müssen.
    ich bin zwar auch der Ansicht,daß Frauen tief in Ihrem Schoß die Kraft der Erde tragen und Männer etwas himmlisch zu höherem entrückt sind, und aber
    beides zur vollendeten Harmonie gelangen muß.

    viele liebe Grüße
    U.L.

    • Daniela sagt:

      Es freut mich sehr, dass dir das Buch gefallen hat :-)
      Ja, mit diesen kurzen Eindrücken, die ja oft nur sehr knapp geschildert, bzw. von Lucie wiedergegeben werden, wollte ich den Schrecken skizzieren, den es tatsächlich gibt. Wann immer ich solche Dinge in den Nachrichten höre, bin ich auch immer zutiefst schockiert. Deshalb wollte ich dieses harte Thema in meinem Buch einbringen, ohne allzu detailiert darüber zu berichten. Und in diesem, wahrscheinlich krassesten Fall, ist es eben einfach nur dieser eine Satz, den Lucie von sich gibt, als sie völlig am Boden ist.

      Die Freundschaft zwischen den Figuren sehe ich übrigens auch als eines der zentralen Themen des Buches. Wobei sich natürlich die Beziehungen zwischen allen vier Figuren den Raum teilen mussten, so dass der Anteil der Freundschaft zwischen Lucie und Emilia nicht dauerhaft im Mittelpunkt bleiben konnte. Aber ich finde als tragende Kraft steht sie die ganze Zeit im Hintergrund, immerhin ist Emilia jemand, der Lucie auch unter den schwersten Bedingungen unterstützt. Nur durch Emilias (und Sergejs) Hilfe gelingt es Lucie, halbwegs „Mensch“ zu bleiben. Wobei Lucie von ihrer eigenen Entwicklung zwischenzeitlich sehr strapaziert wird, so dass sie Emilia eher weniger zurück gibt. Aber ich denke, das würde wohl jedem so gehen, der in ihre Lage gerät ;-)
      Die Tatsache, dass Jean und Sergej im Gegensatz zu Lucie „den großen Plan“ haben, sehe ich nicht als geschlechtsspezifische Gegebenheit. Vielmehr liegt es daran, dass die beiden (insbesondere Jean) älter sind und dadurch über weitergehendes Wissen und Erfahrung mit den Harpyien verfügen. Wenn Lucie diejenige gewesen wäre, die bereits seit über siebzig Jahren ihrer Bestimmung nachkommt, wäre es sicher umgekehrt gewesen ;-)
      Wenn ich meine Geschichten konzipiere, dann lege ich einen großen Schwerpunkt auf die zwischenmenschlichen Beziehungen und psychologischen Entwicklungen. Diese müssen in sich schlüssig sein, so dass die Probleme die Charaktere auf logische Weise beeinflussen und zu ihrer Weiterentwicklung führen. Eine allgemeine Aussage z.B. über Geschlechterrollen habe ich damit nicht beabsichtigt und in einem anderen Buch von mir kann diese Rollenverteilung schon ganz anders aussehen :-)

      Herzliche Grüße zurück
      Daniela

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