Kapitel 7 und 8 – ungewöhnliche Begegnung

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 Delfine

Ich denke, über Delfine muss ich euch nicht sooo viel erzählen, ihr wisst, was Delfine sind ;-) Aber wer sich ganz besonders für diese Tiere interessiert, dem kann ich diese Webseite wärmstens empfehlen.

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 Ida-Gebirge

Das Ida-Gebirge ist eines von drei Gebirgsmassiven auf Kreta, die über 2000 Meter hoch sind. Der heutige Name ist „Psiloritis-Massiv“, benannt nach dem höchsten Gipfel des Gebirges. Jedoch wird der antike Name „Ida“ inzwischen ebenfalls wieder benutzt. Das Karstgestein des Ida ist durchsetzt mit vielen Höhlen. In einer davon soll Zeus der Legende nach aufgewachsen sein.

 

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 Eris

Eris ist eine Tochter von Nyx und verkörpert die Eigenschaften Zwietracht und Streit. In der Mythologie tritt sie als alte verschrumpelte Frau auf, die alles daran setzt, die Menschen zum Streiten zu bringen und Freundschaften zu entzweien. Wenn ihr das gelingt, wächst sie zu einer schönen jungen Frau heran.

Auch im ersten Band hatte Eris schon den ein oder anderen Auftritt. So hat sie auf der Ausgrabungsfeier einige Menschen gegeneinander aufgebracht und ist in der Nacht von Philines Entführung als riesenhafte lachende Gestalt auf der „Insel der Nyx“ erschienen.

 

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 Olymp

Der Olymp ist das höchste Gebirge in Griechenland, dessen höchster Gipfel, der „Mytikas“ 2918 Meter hoch ist. Laut der griechischen Mythologie war der Olymp der Sitz der zwölf wichtigsten Götter (Olympische Götter): Zeus, Poseidon, Hera, Demeter, Apollon, Artemis, Athene, Ares, Aphrodite, Hermes, Hephaistos und Hestia

 Apate

Apate ist eine weitere Tochter von Nyx und die Personifizierung von Betrug und Täuschung. In der Dionysika von Nonnos wird beschrieben, wie Hera die Göttin Apate um Hilfe bittet, weil sie sich an Zeus für sein Verhältnis mit Semele rächen will. Apate verleiht ihr einen Gürtel, mit dessen Zauber Hera den Willen anderer beeinflussen kann. Mit Hilfe des Gürtels bringt sie Semele dazu, das wahre Gesicht von Zeus sehen zu wollen.

Zeus kann Semele den Wunsch nicht abschlagen und zeigt sich ihr in seiner wahren Gestalt als Blitz, wodurch sie getötet wird.

 Erebos

Erebos ist der Gott der Finsternis, der ebenso wie Tartaros in der Unterwelt lebt. Er ist als einer der ersten Götter von Chaos geboren worden und ist damit der Bruder von Nyx. Nach manchen Überlieferungen soll er mit ihr zusammen einige Kinder gezeugt haben. Bei anderen Autoren hat die Nyx die gleichen Kinder wiederum aus sich selbst hervorgebracht.

 

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 Philotes

Philotes ist ebenfalls eine Tochter von Nyx, vertritt im Gegensatz zu den meisten ihrer Geschwister jedoch eine positive Eigenschaft: Sie ist die Göttin der Freundschaft und Zuneigung.

Noch im ersten Band findet Philine heraus, dass Philotes ihre Mutter sein muss, die sie noch nie kennengelernt hat.

 

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 Atlantis

Jeder kennt ihn, oder hat zumindest schon mal davon gehört. Es gibt unzählige Geschichten darüber und mindestens genauso viele Verfilmungen. Richtig geraten: Die Rede ist von Atlantis und dem Mythos über die versunkene Insel.

Aber was steckt nun dahinter?

Das weiß niemand so genau, aber wahrscheinlich hat der griechische Philosoph Platon diese Geschichte einfach erfunden. Atlantis wird in drei Dialogen von ihm erwähnt, in der „Kritias“, in „Timaios“ und den „Nomoi“. Diese drei Dialoge hat er 360 v. Chr. geschrieben und lässt seine Figuren darin eine Geschichte über das historische Athen und den Atlantis-Mythos erzählen, die sich 2900 vor Christus wirklich zugetragen haben soll. Die Geschichte beginnt mit der politischen Gesellschaft Athens damals, die laut Platons Ansicht (und aus Sicht seiner Figuren) eine ideale Gesellschaft war, die besser funktioniert hat als die Gesellschaft zu Platons Lebzeiten. Diese These unterstützt er damit, dass sich das kleine Athen in der Atlantis-Legende gegen den übermächtigen Seestaat Atlantis wehren konnte, der es darauf abgesehen hat, Athen und weitere Teile Griechenlands zu erobern.

Atlantis wird in dieser Geschichte detailreich beschrieben, als eine große reiche und fruchtbare Insel mit eigener Seeflotte und beherrscht von gierigen Menschen, deren Urahn Atlas ein halbmenschlicher Sohn von Poseidon war. Seine Nachfahren haben sich dann jedoch immer weiter mit den Menschen vermischt und sind dabei immer gieriger geworden, bis sie letztendlich mit ihrer Seeflotte aufgebrochen sind, um alle anderen zu unterwerfen.

Am Ende der Schlacht zwischen Athen und Atlantis siegt das „ehrliche“ Athen und die Insel Atlantis ging daraufhin als Strafe der Götter in einem einzigen Tag und einer einzigen Nacht in einem Sturm unter.

Bereits zu Platons Lebzeiten hat man darüber diskutiert, ob es Atlantis wohl jemals gegeben hat. Platon hat behauptet, alle weiteren Beweise für Atlantis seien in schweren Stürmen untergegangen, die in der Folgezeit die Küstenregionen Griechenlands überschwemmt hätten.

Aber heutzutage geht man davon aus, dass Platon das alles nur erfunden hat, um zu beweisen, dass sein „Idealstaat“ des historischen Athens letztendlich erfolgreicher war als die übermächtige Seemacht.

Nur wenige Hinweise deuten darauf hin, dass es Atlantis doch gegeben haben könnte und dass Platon die Legende von Atlantis in Ägypten erfahren hat. Dazu gehört zum Beispiel, dass manche Beschreibungen von Bräuchen auf Atlantis an Rituale erinnern wie sie in der minoischen Zeit (also vor der Machtübernahme durch die Griechen) gepflegt wurden. (Zum Beispiel minoische Stierkämpfe).

Abgesehen davon gibt es eine ganze Reihe von (Hobby)forschern, die auf die vielfältigste Weise nach Hinweisen suchen, an welchem Ort Atlantis untergegangen ist. Eine These besagt zum Beispiel, dass Atlantis im Schwarzmeerbecken gelegen hat, das 7500 vor Christus in einem gewaltigen sintflutartigen Durchbruch am Bosporus vom Mittelmeer geflutet wurde, nachdem der Meeresspiegel durch abschmelzende Gletscher zuvor angestiegen war. Tatsächlich gibt es auf dem Boden des Schwarzmeeres (vor allem am Rand) die Reste von untergegangenen menschlichen Siedlungen. Doch ob es sich dabei um Atlantis gehandelt hat, kann nicht so einfach geklärt werden. Am wahrscheinlichsten ist es, dass der Atlantis-Mythos im Laufe der Jahrtausende aus unterschiedlichen mündlich erzählten Ereignissen zusammengeflochten wurde, bis Platon ihn dann erstmals in schriftlicher Form niedergeschrieben hat.

 

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 Poseidon

ist der Gott des Meeres, der wohl den meisten bekannt sein dürfte. Er ist nach Hades der zweitgeborene Sohn von Kronos und Rhea und damit der ältere Bruder von Zeus, der nach seiner Geburt von Kronos verschlungen wurde und in seinen „Gedärmen“ verweilt hat, bis er schließlich von Zeus daraus befreit wurde. Nach dem Sieg über Kronos und die Titanen teilten Zeus, Poseidon und Hades die Welt unter sich auf und Poseidon wurde zum Herrscher über das Meer.

Als solcher wird er oft mit einem Dreizack dargestellt und von Delphinen begleitet. Sein Streitwagen wird von Hippokampen gezogen, also von Kreaturen mit dem Kopf eines Pferdes und den Flossen und dem Schwanz eines Fisches. Überhaupt wusste Poseidon Pferde sehr zu schätzen, was sich daran zeigte, dass er sie gerne als Geschenk gab und die Menschen ihm auf der anderen Seite Pferde opferten (indem sie die Tiere ins Meer warfen), um ihn zu ehren. Auch der Pegasos, das geflügelte Pferd in der griechischen Mythologie war ein Sohn von Poseidon und der Gorgone Medusa.

Mit Hilfe des Dreizacks kann Poseidon Erdbeben und Tsunamis auslösen. Auf der anderen Seite besitzt er aber auch die Fähigkeit, neue Inseln zu erschaffen.

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