Planung von Lesungen und Werkstätten

Planung von Lesungen

Ich bin jederzeit offen für Lesungen aus meinen Büchern und freue mich, wenn interessierte Veranstalter auf mich zukommen. Wenn ihr also eine Lesung plant, für die ihr noch eine nette Autorin sucht, dann könnt ihr mir gern eine Nachricht schreiben. Meine Mailadresse findet ihr im Impressum.

Aber vielleicht seid ihr selbst ja gar keine Veranstalter, würdet aber trotzdem gerne mal zu einer meiner Lesungen kommen. Nur dummerweise wohnt ihr zu weit weg :-( Aber wie wäre es, wenn ihr euch mal in eurer Umgebung umschaut, ob es dort eine Buchhandlung, ein Café, eine Bibliothek oder eine Schule gibt, in denen häufiger Lesungen gehalten werden. Vielleicht könnt ihr dort ja eine Lesung vorschlagen und den Kontakt vermitteln.  Ich würde mich freuen und mache gerne mal eine Reise zu euch ;-)

Planung von Werkstätten

Du bist ein junger Autor/Autorin und weißt nicht so recht, wie du weiterkommen sollst? Du bist noch Schüler/in, schreibst unglaublich gerne und hättest gerne mal einen Schreibworkshop an deiner Schule? Oder Sie sind selbst Leiter oder Organisator einer Schreibwerkstatt und suchen noch eine Autorin als Dozentin?

Ich war selbst lange Zeit eine junge Autorin auf der Suche nach einem Weg, der mich in die Verlage bringt. Der ist lang und steinig und bis dahin gibt es eine Meeenge zu lernen, zu verbessern und an den eigenen Texten zu feilen. Dann gehört noch eine Portion Glück und Mut dazu. Aber inzwischen hab ich es in die Verlage geschafft und besitze durch meine Mitarbeit in einer Agentur einige Erfahrung in der Arbeit mit anderen und insbesondere mit jungen Autoren.

Jetzt überlege ich schon seit längerem, Werkstätten und Workshops mit jungen Autoren zu organisieren. Dabei gäbe es zum einen die Möglichkeit für Wochenend- oder Ferienworkshops in einem Ferienhaus in der Nähe von Bielefeld. Und zum anderen bestände die Option, eine regelmäßig stattfindende Autorenwerkstatt in Berlin einzurichten.

Wie hoch die Kosten für derartige Kurse wären, muss ich noch kalkulieren. Aber vorab würde mich interessieren, wie groß das Interesse von eurer Seite ist. Wenn ihr also grundsätzlich an einem Workshop oder einer Werkstatt interessiert seid, dann schreibt mir doch einfach eine Nachricht. Für die Planung wäre es auch hilfreich, wenn ihr dazuschreibt, wie groß eure Erfahrungen im Schreiben sind, also wie lange ihr schon schreibt, wie alt ihr seid, ob ihr an einem Roman oder an Kurzgeschichten arbeitet, usw. Schließlich müsste ich die Projektarbeit an euren Kenntnisstand anpassen und jeweils Gruppen zusammenbekommen, die auf einem vergleichbaren Stand sind.

Für Anfänger ginge es um Themen wie Ideenfindung, Charakterentwurf, Dramaturgie einer Kurzgeschichte, Szenenaufbau, Arbeit mit allen fünf Sinnen, wie bringe ich Bewegung in einen Text und wie bringe ich mich selbst dazu, in die Geschichte und die Figuren einzutauchen. Hierbei würden wir in der Gruppe Ideen entwickeln, im Laufe der Werkstatt eigene Geschichten schreiben und diese anschließend besprechen und weiterentwickeln. Diese Form der Projektarbeit eignet sich auch für Schüler mit wenigen Vorkenntnissen, zum Beispiel im Rahmen einer Projektwoche. Im pädagogischen Bereich würde ich noch einen Schwerpunkt darauf legen, durch das Schreiben eine Reflexion über sich und andere zu erreichen. Wer bin ich, was will ich und wie wäre es, jemand anderes zu sein und etwas anderes zu wollen. Hier bietet sich im Schreiben ein großes Experimentierfeld, an dem junge Menschen sich selbst begreifen und ihr Einfühlungsvermögen in andere entwickeln können.

Für Fortgeschrittene würde es vorwiegend um die Arbeit an bestehenden Texten gehen. Schon im Vorfeld des Workshops würden die Teilnehmer die Texte der andere bekommen. Diese werden dann gelesen und im Workshop besprochen. Dabei geht es ebenfalls um die Umsetzung der oben genannten Themen, aber auf professionellerer Ebene: Funktioniert mein Plot? Sind meine Charaktere schlüssig, authentisch und sympathisch? Gelingt es mir, den Leser in die Szenen mitzunehmen und den Spannungsbogen zu halten? Und wenn nicht, zum Teufel, woran liegt es und was kann ich besser machen? Wir werden schauen, ob die Atmosphäre in euren Texten noch einen kleinen Anstoß braucht, ob eure Bilder und Metaphern einen flüssigen Film vor dem inneren Auge erzeugen oder ob der Film zwischendrin abreißt. Welche Worte in eurem Text sind überflüssig und hemmen nur den Lauf eurer Geschichte und was sind eure Lieblingsausdrücke, die ihr viel zu oft verwendet? Ach ja, und was ist eigentlich mit den Satzzeichen und Zeilenwechseln? Darf ich die willkürlich im Text verstreuen, oder kann ich damit eine ganz bestimmte Wirkung erzielen? Ihr werdet staunen! ;-) Grundvorraussetzung für so einen Kurs ist ein konstruktiver und einfühlsamer Umgang mit den anderen und ihren Texten.

Ein solcher Fortgeschrittenenkurs ist übrigens auch für Germanistik- oder Literaturwissenschaftsstudenten interessant, die sich für die Lektoratsarbeit in einem Verlag interessieren. Solche Teilnehmer würde ich auch ohne eigene Texte in diesen Kurs aufnehmen. Eure Aufgabe bestände dann darin, euch konstruktiv mit den Texten der anderen auseinanderzusetzen, die kleinen und großen „Schreibfehler“ erkennen zu lernen und zu erfahren, wie man sie verbessern kann.

Ergänzend zur Textarbeit können wir dann auch noch über solch praktische Dinge wie Exposéerstellung, Leseprobe und Bewerbungen sprechen. Dies ist allerdings ein Thema, woraus man gut und gerne einen eigenen Kurs machen kann.

Also, wenn ihr grundsätzlich Interesse habt, dann schreibt mir :-) Meine Mailadresse findet ihr im Impressum.

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